OstfriesischDeutsch
"elk sīn mööeğ" sē däi buer "ik lüst fīgen"weller.: "jedem was er mag" sagte der Bauer "ich mag Feigen"
"elk sīn mööeğ" sē däi jung "ik ēt fīgen un mīn mauer bōnen"weller.: "jedem wie er es mag" sagte der Junge "ich esse Feigen und meine Mutter Bohnen"
dat is man ballast föör d' móóeğdas ist nur Ballast für den Magen (von unverdaulichen Dingen)
elk nóó sīn mööeğjeder nach seinem Geschmack, jeder wie er mag
elk sīn mööeğJedem das Seine (Spr.: "jedem was er mag")
häi het ğīn bôm in d' móóeğer ist unersättlich (Spr.: "er hat keinen Boden im Magen")
ik bün hóómel in d' móóeğich bin ausgehungert
ik heb mī d' móóeğ ferstūktich habe mir den Magen verdorben
móóeğ (däi)anatom.: Magen (ventriculus)
mööeğ (däi)Geschmack, Lust, Neigung, Belieben; Wollen, Dafürhalten
nóó mīn mööeğ is dat näitnach meinem Geschmack ist das nicht, das gefällt mir gar nicht
sand sğürt däi móóeğ säegent däi ollen dō däi kinner mäinent dat dat ēten sannerğ isSand scheuert den Magen sagen die Eltern wenn die Kinder meinen dass das Essen sandig ist
tēgen höyeğ un mööeğgegen jedes Wollen tun
up nöchtern móóeğauf nüchternen Magen