OstfriesischDeutsch
'n spid klājein Spatenstich Klei
blâu klājLauenburger Ton, Geestlehm
dat is jóó 'n roer sand sē däi fēling as häi up d' klāj kwamweller.: "das ist ja komischer Sand" sagte der Westfale als er in die Marsch kam
dâj wêr - klâj wêrTauwetter - Matschwetter (Spr.)
däi het klāj an d' hīlener ist wohlhabend (Rdw.: "er hat Klei an den Fersen")
däi het klāj um d' fautener ist wohlhabend (Rdw.: "er hat Klei um die Füße")
däi stäinen liegent unner d' klājdie Steine liegen unter dem Klei
frēvel klājüppiger Marschboden
fäet klājfetter Klei, fetter Ton
häi sit't unner klājer ist schmutzig
hóófern kläjHaferkleie
kläj (däi)Kleie, Abfallprodukt aus der zweite Schale des Getreidekorns
klāj (dat)Kleierde, schwerer Marschboden, Lehmboden, Marschboden, Marscherde, Kleiboden, Kleierde; Marschgegend
klājkleiig, aus Klei, von Klei, aus Marschboden, von Marschboden; matschig
klāj dī in d' moersleck mich im Arsch
klāj kliftKlei klebt
klāj knēdenziegel.: Klei walken, Klei weich kneten
klāj móókenziegel.: Klei aufbereiten
klāj mī an d' haud!geh.: leck mich am Arsch! (Rdw.: "leck mich am Hut!")
klāj mī in d' moersleck mich im Arsch
klāj rötten lóótenziegel.: Klei auswintern lassen
klāj walkenziegel.: Klei walken, Klei weich kneten
liecht land lôs lüü - swoer klāj groef ossenleichtes Land pfiffige Leute - schwerer Klei grobe Ochsen (Spr. über die ostfriesischen Bodentypen und ihre Bewohner)
pārst klājgepresster Klei
roegen kläjRoggenkleie
spelten kläjDinkelkleie
unner klāj sittenschmutzig sein (Rdw.: "unter Klei sein")
up 't klājin der Marsch
up d' klāj word't mäist sóód wâjt bōnen bēr un hóófer bāut auf dem Klei wird meistens Raps Weizen Bohnen Gerste und Hafer angebaut
us fent het unner klāj nóó hūs tau kōmenunser Sohn ist schmutzig nach Hause gekommen
waiten kläjWeizenkleie
Ōstfräisland het dreierlai land: maur klāj un sandOstfriesland hat dreierlei Land: Moor Klei und Sand (Spr.)