OstfriesischDeutsch
"mis" sē däi maid "'t hemd sit d'r fööer"weller.: "schlimm" sagte die Magd "das Hemd sitzt davor"
'n klōtsğäiter drağt man hemd büks un sökkenein Klootschießer trägt nur Hemd Hose und Socken
'n kört hemd is makkelk up t' tielenwer wenig hat tut alles (Rdw.: "ein kurzes Hemd ist leicht anzuheben")
Jân in 't hemdPuffert, Hefekloß, Dampfnudel, ostfriesischer Hefekloß der über einen Wasserbad gegart und mit einer Birnensoße verzehrt wird (Rdw.: "Jan im Hemd")
dat hemd het krumpendas Hemd ist eingegangen
dat hemd is al krumpendas Hemd ist schon ausgewrungen
dat hemd is bī âl góóten häildie Ware ist gut (Rdw.: "das Hemd hat heile Knopflöcher")
dat hemd is mī nóóder as däi jikkertmeine eigenen Interessen sind mir wichtiger als die anderer (Rdw.: "das Hemd ist mir näher als die Jacke")
dat hemd trielt hum fööer d' moerser hat große Angst (Rdw.: "das Hemd zittert ihm vor dem Arsch")
dat läest hemd het ğīn büüsenwenn man tot ist kann man nichts mitnehmen (Rdw.: "das letzte Hemd hat keine Taschen")
dat äin hemd up d' būk dat anner up d' strūker besitzt nicht viel (Rdw.: "das eine Hemd auf dem Bauch und das andere auf dem Strauch")
hemd (dat)Hemd; Tr.: schwarze Bluse der ostfriesischen Frauentracht; Tr.: weißes Hemd der ostfriesischen Männertracht
häi frağ dī 't hemd fan d' äers ofer fragt unverschämt viel (Rdw.: "er fragt einem das Hemd vom Hintern ab")
häi het 'n sğōn hemd antrukkener hat sich ein sauberes Hemd angezogen
häi stun in 't blôt hemder war völlig nackt (Rdw.: "er stand im nackten Hemd")
pūhē Gräitje wat is dīn hemd langwas bist du so prüde? (Rdw.: "oha Gretchen wie ist dein Hemd lang!")
trek dī 'n hemd anzieh dir ein Hemd an