OstfriesischDeutsch
achterūt hāuennach hinten ausschlagen
d'r kāst dī man däi palm föör 't siecht hāuendas kannst du nur mit dem Kopf schütteln (Rdw.: "da kannst du dir bloß die flache Hand vors Gesicht schlagen")
däi buskóózje maut d'r weğ hāuen worden dat wāst al sō wild döörnanner dat me d'r häil näit mēr döörwóóden kandas Gestrüpp muss da weggemacht werden das wächst stetig so wild durcheinander dass man dort gar nicht mehr hindurchwaten kann
hâu (däi)Prügel, Schläge, Hiebe, Züchtigung, Haue; Schläger, Haue
häi föördert hum up um sük mit hum t' hāuener fordert ihn auf sich mit ihm zu prügeln
häi wur hāuener wurde geschlagen
hāuen
[dialektal: hōuen (Harlingerland, Jeverland, Norderland)]
schlagen, hauen
ik wul hum hāuen man ik bīgrēp mī no ēvenich wollte ihn schlagen aber ich konnte mich gerade noch zusammenreißen
in dutten hāuenkaputtschlagen, zerschlagen
in dūsend dulten hāuenin tausend Stücke schlagen
in grūs hāuenzerschlagen, kaputtschlagen, kaputthauen
säi hebbent hum sō hāuen un knuft dat häi allerwēgens ful fan blāuels sit'tsie haben ihn so gehauen und gestoßen dass er überall voller Blutergüsse ist
sük achtert krumholt hāuennaut.: in der Koje schlafen (Rdw.: "sich hinters Krummholz hauen")
sğellen sğellen dājt dī sēr hāuen hāuen bētert wērschmipfen schimpfen tut dir weh schlagen schlagen bessert wieder (Spr.)
wat tēgen d' müer an hāuenetwas gegen die Mauer schlagen
ērst likken und slāben dan hāuen un krābenerst küssen und lecken dann hauen und kratzen (Rdw.)
ōwer däi sğrêv hāuenüber die Stränge schlagen