OstfriesischDeutsch
"als mit móóet" hār däi snīder säeğt dō hār häi sīn wīf wat mit d' elstok gēvenweller.: "alles mit Maß" sagte der Schneider da schlug er seine Frau mit dem Zollstock
'n babbel an d' ōren gēveneine Ohrfeige geben
'n fóón bæær in 't gelóóeğ gēveneinen Krug Bier auf die Rechnung setzen
'n gēven pērd kikt 'n näit in 't bekeinem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul (Spr.)
't kind 'n tiet gēvendas Kind säugen
blīk gēvenzu erkennen geben, beweisen
bīsğäid gēvenbenachrichtigen
dat baudel 'n anner swóój gēvender Angelegenheit einen anderen Schwung geben
dat nat fan sōden būskōl as rampelsant föör titmelk dō däi mauder no ğīn gēven kandie Flüssigkeit von gekochtem Weißkohl als Ersatz für Muttermilch wenn die Mutter noch keine geben kann
dat sal sük man gēvendas wird sich schon erledigen
dat sal sük wal gēven dō h' man'n frâu kriğtes wird sich schon erledigen wenn er eine Frau bekommt
dat sal wal altīd ōrlaugen up ērden gēvenes wird wohl immer Kriege auf Erden geben
fenīn gēvenvergiften
ferlof gēvenerlauben, genehmigen
funnis gēvenein Urteil abgeben
geld uphand gēvenGeld im voraus bezahlen
gêv (däi)Gebe; Geschenk
gēvengeben; ergeben, Ertrag liefern; schenken
gēven (dat)Gebung
häi het d'r no ğīn blikken fan gēven dat häi sük bētern wiler hat noch nicht zu erkennen gegeben das er sich bessern will
häi het d'r no ğīn blīken fan gēven dat häi sük bētern wiler hat noch keine Zeichen gegeben dass er sich bessern will
häi het hum 'n sğüp gēvener hat ihm einen Tritt verpasst
häi het mīn 'n tsain gēvener hat mir ein Signal gegeben
häi het sük ğīn mâjt gēvener hat sich keine Mühe gegeben
häi mus hum óólīk gēvener musste ihm widersprechen
häi sal do sō frünnelk wēsen un gēven hum dat stük wērer soll doch so freundlich sein und ihm das Stück wiedergeben
häi stun net sō lâng tau bidden un tau trüegeln dat 'k hum ennelk man wat gēven mus dat ik hum kwītwurer stand so lange bittend und flehend da dass ich ihm schließlich etwas geben musste damit ich ihn los wurde
häi wil sğīten man häi wil sīn äers d'r näit tau hēr gēvener will etwas umsonst haben (Rdw.: "er will scheißen aber er will seinen Arsch nicht dafür hergeben")
ik heb hum 'n stöyt gēvenich habe ihm einen Stoß gegeben
ik heb mīn äid d'r up gēvenich habe meinen Eid darauf gegeben
ik kan dat gaud näit walfailer gēven un düs mautent Jī ōk näit mēr bīdingenich kann die Ware nicht billiger geben daher müssen Sie auch nicht mehr feilschen
ik wil mī näit unner sīn dwingelantäj gēvenich will nicht unter seiner Tyrannei leiden
in last gēvenin Auftrag geben
kamp gēvenkapitulieren, die Waffen strecken
lak gēventadeln, misbilligen
mağ God gēven!mag Gott geben!, möge Gott es veranlassen!
melk gēvenMilch geben
mīn lütje sğīt bī d' hakken wēs man stiel mäem wil dī 't titje gēvenmein kleiner Hosenscheißer sei nur still Mama will dir die Brust geben
niks d'r nóó gēvensich nicht dafür interessieren
säi het hum 'n bums gēvensie hat ihn zurückgewiesen
säi hārent us gróóğ wat up d' ribben gēvensie hätten uns gerne verprügelt
sörğ d'r föör dat dū līk un recht gēven kāstsorge dafür das du gerecht bist
sük in wat gēvensich fügen, sich mit etwas abfinden
sük mâjt gēvensich Mühe geben
sük t'hôp gēvenkopulieren, sich paaren
tau besten gēvenzum Besten geben, ausgeben
täiken gēvenzu erkennen geben, beweisen
wat achter d' sğubben gēvenSchläge verabreichen, Schläge im Kopfbereich verabreichen (Rdw.: "etwas hinter die Schuppen geben")
wat t'gêv gēvenetwas umsonst geben
wat up d' ribben gēvendurchprügeln (Rdw.: "etwas auf die Rippen geben")
wel gērn frağt wil näit gērn gēvenwer gerne bittet will nicht gerne geben (Spr.)
wor niks nóó gēvenetwas nicht mögen
wor nóó gēvenetwas mögen
wērskup góón fadder stóón kinddööep gēven het mennerğ buer fan d' plóóets ofdrēvenHochzeit gehen Pate stehen Kindstaufe geben hat manch einen Bauern vom Hof getrieben (Spr.)
wērskup góón fadder stóón kinnelbæær gēven het mennerğ buer fan d' plóóets ofdrēvenHochzeit gehen Pate stehen Kindelbier geben hat manch einen Bauern vom Hof getrieben (Spr.)
äien ketūn gēvenjemanden verprügeln (Rdw.: "jemandem Strom geben")
äien wat up d' jūken gēvenjemanden verprügeln (Rdw.: "jemandem etwas auf die Flügel geben")
äien wat up d' pâns gēvenjemanden verprügeln (Rdw.: "jemandem was auf den Pansen geben")