OstfriesischDeutsch
"'t is man 'n ōwergāng" sē däi fos dō trukkent s' hum dat fäel ōwer d' ōrenweller.: "es ist nur ein Übergang" sagte der Fuchs da zogen sie ihm das Fell über die Ohren
'n babbel an d' ōren gēveneine Ohrfeige geben
'n bats an d' ōreneinen Schlag an die Ohren
'n slinger an d' ōren krīgeneine Ohrfeige bekommen
Orenm. Vn.: Aaron
an d' ōren batseneine Ohrfeige geben
dat kind kan d'r näit orendas Kind kann dort nicht gedeihen
däi bünt no näit drööeğ achter d' ōrendie sind noch sehr kindisch (Rdw.: "die sind noch nicht trocken hinter den Ohren")
däi let't sük ğīn ōren annājender ist nicht gehorsam (Rdw.: "der lässt sich keine Ohren annähen")
dōvid in d' ōrenmed.: Ohrgeräusche, Ohrensausen (Tinnitus aurium)
dū kriğst fut 'n bâu achter d' ōrendu bekommst gleich einen Schlag hinter die Ohren
flööten fööer d' ōren hebbenrheumatische Ohrenschmerzen haben
getūt föör d' ōrenSauen vor den Ohren
häi het bōnen in d' ōrener hört schlecht (Rdw.: "er hat Bohnen in den Ohren")
häi het dat dik achter d' ōrener hat es dick hinter den Ohren (Rdw.)
häi hār hum däi ōren bol fan d' kop lōkener hätte ihm die Ohren fast vom Kopf gezogen
ik heb 'n dōvid in d' ōrenich habe einen Tinnitus
lütje potten hebbent ōk ōrenKinder hören mehr als man denkt (Spr.: "kleine Töpfe haben auch Ohren")
no näit häil drööeğ achter d' ōren wēsenunerfahren sein
oer (däi)zool.: Adler (Aquila spec.); Sensenhamme, Hamme der Sense
orenarten; ähneln, ähnlich sein, kommen nach, geraten nach; wachsen, gedeihen; Wurzel fassen
oren nóóähnlich sein, kommen nach, geraten nach
säi kan hir näit orensie kann sich hier nicht niederlassen, sie kann hier nicht gedeihen
sük däi ōren umsöymensich auf etwas einstellen (Spr.: "sich die Ohren unsäumen")
ôr (dat)Ohr