OstfriesischDeutsch
Lūsm. Vn.: Louis
bēter 'n lūs in d' kōl as häil ğīn fetlieber etwas als gar nichts (Rdw.: "lieber eine Laus im Kohl als gar kein Fett")
d'r is ğīn junker sō krūs of het häi wal ins' 'n lūsReichtum vor Schönheit (Spr.: "da ist kein Junker so wohlhabend ob er auch mal ein Laus hat")
dat het häi in 't föyl as däi bēdeler däi lūsdas hat er im Gefühl wie der Bettler die Laus (Spr.)
däi het ğīn lūs in d' rōk!der hat gar nichts! (Spr.: "der hat keine Laus im Räucherofen!")
dō 't no wat bī 't rēgen blift dan ferhóót't sük däi lūs gāu wērwenn es noch ein wenig mehr regnet dann verschwindt die Blattlaus schell wieder von selbst
häi is sō ārm as 'n lūser ist sehr arm (Rdw.: "er ist so arm wie eine Laus")
häi sit't ful lūs un plūser sieht schäbig aus (Rdw.: "er sitzt voller Läuse und Flussel")
in lūs un pūs ferkōmenvöllig verkommen, völlig herunterkommen (Rdw.: "in Laus und Katze verkommen")
lūs (däi)zool.: Laus (Phthiraptera spec.); Farbrest
ğīn lūs in d' rōk hebbengar nichts haben (Spr.: "keine Laus im Räucherofen haben")