OstfriesischDeutsch
'n hôğ bōm fangt fööl windwer hoch steigt kann tief fallen (Spr.: "ein hoher Baum fängt viel Wind")
'n hôğ süecht hóóleneinen tiefen Seufzer tun
Hôğgeogr.: Hage; geogr.: Hooge
Hôğ Brinkengeogr.: Hooge Brinken
Hôğ Bânkgeogr.: Hohe Bank
Hôğ Ennengeogr.: Hoheenden
Hôğ Eskgeogr.: Hoheesche
Hôğ Hâjdgeogr.: Hohe Heide
Hôğ Jauelsgeogr.: Hohejohls
Hôğ Knechtsandgeogr.: Hoher Knechtsand
Hôğ Rifgeogr.: Hohes Riff
Hôğ Sandgeogr.: Hoher Sand
Hôğ Weğgeogr.: Der hohe Weg
Wangerōğ däi sğôn Spīkerōğ däi krōn Langerōğ is 'n botterfat Baltrem is 'n sandgat Nördernäj dat rōverland Jüüst is dat tōverland Börkemer melken kauje un brūkent drek as brand Röttemōğ dat aierland Münkōğ dat baierland däi Amlanner sğalken hebbent stōlen drei balken 's óóvends dō däi móón was rēsen däi galğ sal höör wóópen wēsen up Sğēlen stājt 'n hôğ tōrn Flīland het sīn nóóm ferlōren Tessel liğt in 't seigat däi lüü fan d' heller sēent datWangerooge die Saubere Spiekeroog die Krone Langeoog ist ein Butterfass Baltrum ist ein Sandloch Norderney das Räuberland Juist ist das Zauberland Borkumer melken Kühe und nutzen Dreck als Brant Rottumeroog das Eierland Schiemonikoog das Glockenland die Ameländer Schalken haben gestohlen drei Balken abends als der Mond stieg der Galgen soll ihre Waffe sein auf Terschelling steht ein hoher Turm Vlieland hat seinen Namen verloren Texel liegt in einer Strömungsrinne die Leute von Vordeichsland sagen das (Merkspruch für alle ostfriesischen und westfriesischen Inseln)
dat hôğ wōrd maut d'r tau läest ūtdas Geständnis kommt zuletzt
däi tērent fan däi hôğ bōmsie leben von der Hand in den Mund
fan däi hôğ bōm tērenvom Kapital zehren, von der Hand in den Mund leben, vom Erworbenen leben (Spr.: "vom hohen Baum zehren)
hôğ (däi)Brauntorf
hôğ rimtrad.: obere Fistpfette, Riemenbalken des Gulfhauses
hôğ sğaulGymnasium
hôğ sīdwôğtrad.: hohe Seitenwand am Vorderende des Gulfhauses
hôğ törfBrauntorf
hôğ wōrdGeständnis