OstfriesischDeutsch
"'t is man 'n ōwergāng" sē däi fos dō trukkent s' hum dat fäel ōwer d' ōrenweller.: "es ist nur ein Übergang" sagte der Fuchs da zogen sie ihm das Fell über die Ohren
"dat het däi häiel dağ al sō góón" sē Anke Dīdels dō lağ s' mit appels in d' gööetweller.: "das ging schon den ganzen Tag so" sagte Anke Diedels da lag sie mit Äpfeln im Graben
"däi wīndrūven mağ ik näit ēten" sē däi fos dō hungent s' hum t' hōğweller.: "die Weintrauben mag ich nicht essen" sagte der Fuchs da hingen sie ihm zu hoch
"sō hār 't stóón" sēdent däi kinner dō hārent s' dat potslain kötbrōkenweller.: "so hatte es gestanden" sagten die Kinder da hatten sie das Porzellan zerbrochen
"âl bóót helpt" sē däi müeğ dō mēğ s' in 't hēfweller.: "jeder Gewinn hilft" sagte die Mücke da urinierte sie in das Meer, Kleinvieh macht auch Mist
"âl bóót helpt" sē däi müeğ dō mēğ s' in d' Äiemsweller.: "jeder Gewinn hilft" sagte die Mücke da urinierte sie in die Ems, Kleinvieh macht auch Mist
'n drööm is 'n droğ man sğitst up bäer finst 't 's mörns noein Traum ist ein Trug aber scheißt du ist Bett findest du es morgens noch (Spr.)
'n föögel däi 's mörns singt fret't däi kâtman sollte sich nicht zu früh freuen (Spr.: "ein Vogel der morgens singt frisst die Katze")
'sdes (Genitivrest in festen Wendungen)
's achtdóóğsam achten Tag
's achtermiddóóğsspät nachmittags
's aldóóğsim Alltag
's anfangsanfangs
's annerdóóğsam nächsten Tag, am folgenden Tag; eines Tages, einst; am vorherigen Tag; kürzlich, neulich
's annerjorsim anderen Jahr
's dingsdóóğsdienstags
's dóóğstags, tagsüber, bei Tage, am Tage, während des Tages
's dóóğs un 's nachtstagsüber und nachts
's dönnerdóóğsdonnerstags
's dārddóóğsam dritten Tag
's freidóóğsfreitags
's færddóóğsam vierten Tag
's fö'jorsim Frühling
's fö'jors word't dat ēr lechtim Frühling wird es früher hell
's fö'jorsdóóğsim Frühling
's fö'jorstīdsim Frühling
's föörmiddóóğsvormittags
's fīftdóóğsam fünften Tag
's hārstdóóğsim Herbst
's hārstsim Herbst
's hārsttīdsim Herbst
's hārsttīds in 't maur dat was 'n läip stuer krōdenim Herbst war das Karreschieben im Moor sehr schwer
's hārsttīds stājt dat land altīd unner wóóterim Herbst steht das Land immer unter Wasser
's kertæærsin diesem Quartal
's lesserdóóğsletztens, kürzlich, neulich
's lēvendstīdslebenslang, in der Lebenszeit
's middernachtsmitternachts
's middewêksmittwochs
's middóóğsmittags
's middóóğstīdszur Mittagszeit
's móólsjedes Mal, jeweils, jedes Mal wenn, so oft
's móóls wen häi bī us kwam krēğ häi 'n sööpkejedes Mal, wenn er zu uns kam, bekam er einen Schnaps
's móóndsim Monat
's móóndóóğsmontags
's móóndóóğs gājt ğīn knecht of maid in denstmontags tritt weder Magd noch Knecht den Dienst an (Spr.)
's mörnsmorgens
's mörns dōk hóólt rēgen nóómorgens Nebel zieht folgenden Regen nach sich (Spr.)
's mörnstīdszur Morgenszeit
's mēdszuweilen, mitunter
's nachts
[dialektal: 's nâs (Harlingerland, Jeverland)]
nachts
's nachts tēgen drei üernachts um drei Uhr
's nachts word't 't koldnachts wird es kalt
's nóómiddóóğsnachmittags
's nēgentdóóğsam neunten Tag
's oldóóğswährend der Garten- und Hausarbeit
's sestdóóğsam sechsten Tag
's sóóterdóóğssamstags
's sömmerdóóğsim Sommer
's sömmersim Sommer
's sömmertīdsim Sommer
's söndóóğssonntags
's söömtdóóğsam siebten Tag
's taintdóóğsam zehnten Tag
's twäiddóóğsam zweiten Tag
's uchtsim Morgengrauen; im Abendgrauen
's winterdóóğsim Winter
's wintersim Winter
's winters dróóğ ik 'n diek jâsim Winter trage ich eine dicke Winterjacke
's winters góó ik mit püel up bäerim Winter gehe ich mit einer Wärmflasche ins Bett
's winters kwam walēr 'n doet sträj in d' klumpen dat däi fauten wārm blēventim Winter kam früher ein Knäuel Stroh in die Holzschuhe damit sie Füße warm blieben
's wintertīdsim Winter
's wārkeldóóğswerktags, alltags
's wēkenensam Wochenende
's wēks in der Woche
's äiwsin dem Jahrhundert
's óóvendsabends
's óóvends rōd is 's mörns gaud man 's mörns rōd gift 's óóvends wóóter in d' slōdabends rot ist morgen gut aber morgens rot gibt abends Wasser in den Graben (Spr.)
's óóvendtīdszur Abendzeit
's ērstdóóğsam ersten Tag; bald, demnächst
't 's gaud!Asrf: ja wohl!, gut!, ich werde es ausrichten! (Antwort auf eine Weisung)
't 's wal!Asrf: ja wohl!, gut!, ich werde es ausrichten! (vornehme Antwort auf eine Weisung)
't Fräisland is 'n māl land dor ēten s' brüegen lōpen up müülen un stoppent sük sğóópen in d' tāskedas Friesland ist ein verrücktes Land dort essen sie Butterbrote, laufen in Pantoffeln und stecken sich Schafe in die Tasche. (Spr. da die Wörter doppeldeutig sind)
't is stur föör däi kinner dat s' däi fóóer ferlōren hebbendas ist schwer für die Kinder das sie den Vater verloren haben
't let't d'r nóó as of s' näit wullentes sieht aus als ob sie nicht wollten
-s-s (Nachsilbe für Herkunftsbezeichnungen bei Nachnamen die nicht auf -ó oder -s enden)
-s-us (Nachsilbe zur Movierung weiblicher Vornamen)
Däi nēgen laugen fan Auerk: Eksem Haksem Róó dor hāuent s' sük mit d' spóó. In Wâl dor wōnent däi sğelms un däiven âl. Däi Sandhöster hēr rid't up appelgrîs pêr. In Wālenhūsen dor slóónt s' sük mit kūsen däi oel wīven mit späiken dat kun wal Walkenkūsen häiten. Ēgels liğt bī d' sīd däi gâlğ is dor näit wīd. Pōpens is 'n lauğ Ka'dörp is 'n plauğ. Nēgen laugen un äin stad hebbent t'hôp äin slöödelgat.Die neun Dörfer von Aurich: Extum Haxtum Rahe da schlagen sie sich mit dem Spaten. In Walle da wohnen die Schelme und Diebe alle. Der Sandhorster Herr reitet auf apfelgrauen Pferden. In Wallinghausen da schlagen sie sich mit Backenzähnen die alten Frauen mit Speichen das könnte wohl Wallenbackenzahn heißen. Egels liegt an der Seite da ist auch der Galgen nicht weit. Popens ist ein Dorf Kirchdorf ist ein Pflug. Neun Dörfer und eine Stadt haben zusammen ein Schlüsselloch (Spr.)
Emders! Lóót't jau flāgen wājen näit tau hōğ un näit tau bräid! Dan me wäit 't dat je dat s' prājent altīd ōwer lük un läid!Emder! Lasst eure Flaggen wehen nicht zu hoch und nicht zu breit! Denn man weiß ja das sie rufen immer von Glück und Leid!
God sörğ föör minsk un dæær dat s' deksel un födsel hebbentGott sorg für Mensch und Tier auf dass sie Obhut und Nahrung haben
Jirsker pikkelpoegen stēlent däi Feldmers däi sömmerroeğ stēlent däi Woldmers däi fäet kau un drīvent s' nóó Iren tauIhrener Pickelgesichter stehlen den Großwolderfeldern den Sommerroggen stehlen den Großwoldern die fette Kuh und treiben sie nach Ihren hin (Spr.)
Mīn mauder kun frauer kōken wat s' wul ik at ğīn middağ wat. Dan sē mīn fóóer altīd dō mīn süsters un brörs ūt d' rōk wassent: Gif däi ârm fent man 'n drööeğ metwust un 'n piel brōd dat häi wat in sīn móóğminken kriğt.Meine Mutter konnte früher kochen was sie wollte ich aß keinen Mittag etwas. Dann sagte mein Vater immer wenn meine Geschwister aus der Küche waren: Geb dem armen Jungen nur eine trockene Mettwurst und ein kleines Stück Brot damit er etwas in seinen hungrigen Magen bekommt.
Räenk wen 'k wenk dan plunner mī d' gaus - Räenk wen ik wenk dan lóót mī s' lösReineke wenn ich winke dann plünder mir die Gans - Reineke wenn ich winke dann lass sie los
Wangerōğ däi sğôn Spīkerōğ däi krôn Langerōğ is 'n botterfat Baltrem is 'n sandgat Nördernäj dat rōverland Jüüst is dat tōverland Börkemer melken kauje un brūkent drek as brand Röttemōğ dat aierland Münkōğ dat baierland däi Amlanner sğalken hebbent stōlen drei balken 's óóvends dō däi móón was rēsen däi gâlğ sal höör wóópen wēsen up Sğēlen stājt 'n hôğ tōrn Fleiland het sīn nóóm ferlōren Tessel liğt in 't seigat däi lüü fan d' heller sēdent datWangerooge die Saubere Spiekeroog die Krone Langeoog ist ein Butterfass Baltrum ist ein Sandloch Norderney das Räuberland Juist ist das Zauberland Borkumer melken Kühe und nutzen Dreck zum Heizen Rottumeroog das Eierland Schiemonikoog das Glockenland die Ameländer Schalken haben gestohlen drei Balken abends als der Mond stieg der Galgen soll ihre Waffe sein auf Terschelling steht ein hoher Turm Vlieland hat seinen Namen verloren Texel liegt in einer Strömungsrinne die Leute von Vordeichsland sagen das (Spr. für alle ostfriesischen und westfriesischen Inseln)
Wielk Wilken s' wichter willent wiet wuel wāskern - wiet wāske willent Wielk Wilken s' wichter wāskernzungenbr.: Wilko Wilkens Töchter wollen weiße Wolle waschen - weiße Wäsche wollen Wilko Wilkens Töchter waschen
Wäitent jī wor Häisel liğt? Häisel is 't sūperslauğ! Häisel liğt in 't ruen dor sūpent s' as huen!Wisst ihr wo Hesel liegt? Hesel ist das Säuferdorf! Hesel liegt in der Runde da saufen sie wie Hunde! (Spr.)
alman s'jedermanns
alman s' baudelJedermannssache, Jedermannsangelegenheit
alman s' früen bünt näit tau trauenJedermannsfreunden ist nicht zu trauen (Spr.)
alman s' fründJedermannsfreund, sehr beliebter Mensch
alman s' fründ is alman s' gekjedermanns Freund ist jedermanns Narr (Spr.)
alman s' fründ is alman s' nârjedermanns Freund ist jedermanns Narr (Spr.)
alman s' rechtJedermannsrecht, Jedermannszutrittsrecht
alman s' sóóekJedermannssache
alman s' wichtJedermannsmächen, Hure
altīd móókent s' datimmer machen sie das
anner dağ 's mörnsam nächsten Morgen
annerman s' ...Andermanns..., fremdes ...
annerman s' gaudfremdes Eigentum
annerman s' wārkfremde Arbeit
as däi buer t' lóót upstājt maut häi 's dóóğs in draft lōpenwer zu spät aufsteht den bestraft das Leben (Spr.: "wenn der Bauer zu spät aufsteht dann ist er tagsüber in Eile")
bróóden up 'n röster pröyven s' as körstergebraten auf einen Röster schmecken sie wie ein Krustengebäck
d'r kumt s' draigend fläigenda kommt sie drohend angelaufen
d'r stun s' mit höör nóókend lichemdas stand sie mit ihrem nackten Körper
d'r stunnent s' âl t'hôpda standen sie alle zusammen
dan kan 'k mī s' ōk kōpendann kann ich sie mir auch kaufen
dat 's je ğīn baudeldas gehört sich nicht, das darf nicht so sein
dat 's jóó swīt!was für eine Überraschung!
dat gung fan 's mörns fæær bit 's óóvends tâjnes ging von vier Uhr morgens bis zehn Uhr abends
dat hebbent s' fan oller tau oller fērerrektdas wurde von Generation zu Generation weitergereicht
dat het 's annerdóóğs no föörkōmendas ist neulich noch vorgekommen
dat het 's dóóğs un näit 's nachts geböörtdas ist am Tage und nicht in der Nacht passiert
dat hēf bullert 's mēds sō stārk dat me 't tauwīlst in Auerk häil höören kandas Wattenmeer braust manchmal so stark dass man es zuweilen ganz in Aurich hören kann
dat hūs hebbent s' in d' ōrlauğ in brand sğōtendas Haus wurde im Krieg beschossen und brannte
dat is däi künst fan d' kārnmelk dat s' blāu let'tdas ist die Kunst der Buttermilch das sie blau aussieht
dat is däi Óódörpers höör nōd: 's winters ğīn botter un 's sömmers ğīn brōddas ist der Ardorfer Not: im Winter keine Butter und im Sommer kein Brot (Spr.)
dat is je 'n baldóód däi s' d'r fannacht bīgóón hebbentdas ist doch eine Übeltat die sich diese Nacht begangen haben
dat is näit alman s' wārkdas ist nicht jedermanns Sache
dat is sō 'n dīsert fan 'n kērl dat häi 's mēds wal acht dóóeğ henlōpen kan sünner dat sīn frâu un kinner 'n gaud wōrd fan hum t' höören krīgenter ist so ein unfreundlicher Kerl das er mitunter wohl acht Tage vergehen können ohne dass seine Frau und seine Kinder ein gutes Wort von ihm zu hören bekommen
dat is ğīn alman s' baudel bauken tau sğrīvenes ist nicht Jedermannssache Bücher zu schreiben
dat let't ne' 's wen häi kōmen wuldas sieht aus, als wollte er kommen
dat lēvern wat s' mī ferlēden wêk stürt hebben heb ik anstóón lóótendie Lieferung die sie mit letzte Woche geschickt haben habe ich beanstandet
dat wicht tirt sük sō bieslandsk dat me hóóst lööven sül dat s' höör fîv näit âl bīnanner hetdas Mädchen benimmt sich so albern das man fast glauben sollte das sie nicht mehr ganz bei Sinnen ist
dat wī däi sökken wēr äinerğsins drööeğ krēgen klopdent wī s' tēgen d' sğürdööerdamit wir die Socken wieder einigermaßen trocken bekamen klopften wir sie gegen die Scheunentür
dikkerder takken kwamment in drei däilen dat me s' flechten kundickere Zweige wurden in drei Teile unterteilt um sie zu flechten
dor hebbent s' 'n slik andaran haben sie einen leckeren Bissen
drāj dīn gleppers do hen wor s' hen höörentdreh deine Glupscher hin wo sie hin gehören
däi ai un dat lam bünt äin pot s' natdas Mutterschaf und das Lamm gleichen sich in ihren schlechten Eigenschaften
däi appels bünt sō dōdrīp dat s' al häil mēlerğ un drööeğ büntdie Äpfel sind so überreif dass sie schon ganz mehlig und trocken sind
däi appels hangent sō hōğ dat ik s' näit bīspringen kandie Äpfel hängen so hoch dass ich sie nicht springend erreichen kann
däi bīstik fan d' dīk lid't 's föörjors bī 't updājen mäist al sō stārk döör d' īsgāng dat säi hóóst altīd fernäjt wōrden mautdie Strohdecke des Deiches leidet im Frühling beim Auftauen meist schon so stark am Eisgang das sie fast immer erneuert werden muss
däi bōnen mautent ērst engelsk lēren büksen anhebben föördēm wī s' ūt d' tûn hóólentdie Bohnen müssen erst starke Schalen haben bevor wir sie aus dem Garten holen
däi diek pājas ferwent däi kinner dō s' bī höör in d' winkel kōmentdie dicke gutmütige Frau verwöhnt die Kinder wenn sie zu ihr in den Laden kommen
däi fan niks kumt t' äit is mennerğ man s' ferdräitwer von nichts zu etwas kommt ist manches Mannes Verdruss (Spr.)
däi fan näit kumt tau äit is alman s' ferdräitwer von nichts zu etwas kommt ist jedermanns Verdruss (Spr.)
däi het s' näit âl bīnannerder ist nicht ganz bei Trost, der ist wahnsinnig, der ist verrückt
däi häiel brads däi d'r liğt is hóóst näit bēter wērd as dat s' ferbrānt word'tder ganze Plunder ist nichts mehr wert als das er verbrannt wird
däi imkers mōkent 's winters höör äigen mēdie Imker machten im Winter ihren eigenen Met
däi is sō küüsk dat säi annerman s' botter näit et'tsie ist so keusch das sie sich mit niemandem einlässt (Spr.: "sie ist so keusch das sie andere Butter nicht isst")
däi kauje bīsternt döör 't land as of s' māl büntdie Kühe renne im Land umher als ob sie verrückt wären
däi kóóen bārgent sük 's nachts in d' karkhortendie Dohlen verstecken sich nachts in den Löchern der Kirchenmauer
däi oel Fräisen hārent sō fööl króózje dat s' 'n plauğ mit äin hand hōğtielen kunnentdie alten Friesen hatten so viel Kraft dass die einen Pflug mit einer Hand hochheben konnten
däi pestōr het d'r fandóóeğ 'n recht wōrd fan dóón dat d'r 's söndóóğs hóóst häil ğīn lüü mēr in d' kârk kōmentder Pastor hat heute viel darüber gesprochen dass sonntags fast keine Leute mehr in die Kirche kommen
däi pêr bünt wild dō s' in 't fö'joer fan 't stâl kōmentdie Pferde sind wild wenn sie im Frühling aus dem Stall kommen
däi pêr drōvent sâcht man dō ferfērdent s' sük un nājdent fandöördie Pferde trabten langsam aber da erschraken sie und liefen schnell davon
däi rūnōms hārent ğīn baudel un düs wul ğīn frâu s' trāuendie Hofonkel hatten keinen Besitz und deshalb wollte keine Frau sie heiraten
däi stäinen bünt sō brös dat s' hóóst fan sülst ūtnanner fālentdie Steine sind so zerbrechlich dass sie fast von selbst auseinander fallen
däi stóóven fan dat fat mautent döyvelt worden anners kunnent s' bī höör läengt wal näit līk föörnanner blīvendie Dauben des Fasses müsst gedübelt werden sonst könnten sie bei ihrer Länge sicher nicht gerade voreinander bleiben
däi swîn brūkent wat anslağ anners bītent s' nanner d' stērten ofdie Schweine brauchen ein wenig Beschäftigung sonst beißen sie einander die Schwänze ab
däi sóóek däi säi mitnanner hebbent sağ d'r ērst häil näit nóó ūt dat däi no wēr bīslóón sul sō dat s' in frē ūtnanner kwammentder Streit den sie miteinander führten sah aufs Erste gar nicht danach aus dass sie sich wieder vertragen würden damit sie wieder in Frieden auseinander kämen
däi sük ōwer annerman s' óólük frājt däi sīn äigen stājt fööer d' dööer un blājtwer sich über fremdes Unglück freut dessen eigenes steht vor der Tür und blüht (Spr.)
däi wordent hulpen fan d' stóót dat s' t'gâng kōmentihnen wird vom Staat geholfen damit sie zugange kommen
däi óónóbaptisten dööpent höör lüü ērst dō s' grōt büntdie Anabaptisten taufen ihre Anhänger erst wenn sie erwachsen sind
döör drōgen drōgen drōgent s' drōgendurch Drogen getrügt trugen sie Drogen
dō d' kât mūst māut s' näitman kann sich nur auf eine Sache konzentrieren (Rdw.: "wenn die Katze maust dann miaut sie nicht")
dō d'r ērst rötterğ stēden in d' käies bünt dan is 't best dō s' rājn ūtstōken of ūtsnēden wordent anners arnent säi licht al fērerwenn da erst einmal faulige Stellen im Käse sind dann ist es das Best wenn sie vollkommen ausgestochen oder ausgeschnitten werden sonst dringen sie leicht immer weiter
dō dat west 's óóvends rōd is dan gift das anner dağ gaud wêrwenn der Westen abends rot ist dann gibt es am nächsten Tag gutes Wetter
dō däi Ammerlanners mitnanner prōtent dan säegent s' ōk "dū" tēgen lüü däi säi häil näit kennen un dat kan ik näit gaud hebbenwenn die Ammerländer miteinander sprechen dann sagen sie auch "du" zu Leute die sie gar nicht kennen und das kann ich nicht gut haben
dō däi burenjungse in denst trēdent dan mautent s' ērst düğterğ drilt worden dō d'r gâud suldóóten fan worden söölentwenn die Bauernjungen in den Militärdienst eintreten dann müssen sie erst gut militärisch ausgebildet werden wenn aus ihnen gute Soldaten werden sollen
dō däi bōmen ferköft wordent dan maut 't bī d' ferkōp fut ūtbīdungen worden dat däi kōpers däi bōmen mit däi wuddel ūtgróóven mauten dan dō säi däi buren âl in d' êr sitten lóóten dan hebbent wī nóóderhand us last d'r mit hat dat wī s' d'r wēr ūtrüüden lóóten köönentwenn die Bäume verkauft werden dann muss beim Verkauf gleich ausgehandelt werden dass die Käufer die Bäume mit Wurzel ausgraben müssen denn wenn sie die Wurzeln in der Erde lassen dann haben wir später nur Arbeit damit wenn wir sie wieder herausgraben müssen
dō däi hauner tīderğ kóókelnt läegent s' pūtaierwenn die Hühner zeitig gackern legen sie Windeier (Spr.)
dō däi hân häit wordent dan brānent un bītent s' mī sō dat ik d'r 's nachts hóóst näit fan slóópen kanwenn die Hände heiß werden dann brennen und jucken sie mir so das ich nachts fast nicht schlafen kan
dō däi kinner näit unner anner lüü kōment dan wordent s' äinkennerğwenn die Kinder nicht unter andere Leute kommen werden sie fremdenscheu
dō däi sğippers sük bī stöörmsk wêr up d' säj umdrīven dan wäit me häil näit wor s' mit höör sğēpen bīdorentwenn die Schiffer sich bei stürmischem Wetter auf der See herumtreiben dann weiß man gar nicht wo sie mit ihren Schiffen verbleiben
dō dū däi kērl däi hand gift dan maust dū dīn fingers tellen dō dū s' t'rüeğtrekstder Mann ist habgierig (Rdw.: "wenn du dem Mann die Hand gibst dann musst du deine Finger zählen wenn du sie zurückziehst")
dō hebbent s' hum 'n horspit in 't mad stōken hum t' brüüdenda haben sie ihm einen Dengelamboss in den Mahdstreifen gesteckt um ihn zu necken
dō kinner höör wiel krīgen blārent s' näitwenn Kinder ihren Willen bekommen weinen sie nicht
dō kwam däi s' fóóer up mī dóólda kam dessen Vater auf mich zu
dō lütje kinner näit blāren dan krīgent s' swâk lungenwenn kleine Kinder nicht weinen dann bekommen sie schwache Lungen
dō lütje kinner ūt sğaul kōment läegent s' däi kop up mauder höör sğōdwenn kleine Kinder aus der Schule kommen legen sie den Kopf auf Mutters Schoß
dō me d' kât an dat spek bint wil s' näit frētenwenn man etwas erreicht hat ist es nie genug (Rdw.: "wenn man die Katze an den Speck bindet will sie nicht fressen")
dō s' näit bīwēren dan köö' w' d'r ōk up rēken dat s' wēruem kōmentwenn sie nicht durch das Wetter aufgehalten werden dann können wir auch damit rechnen dass sie zurückkommen
dū kāst dat bol näit fulhollen dō s' an 't rēsenææren isman kann es fast nicht aushalten wenn sie so ununterbrochen redet
dū maust dī bēter fóóten anners köönent s' dī 't al fut ansäin dat dī 'n óólük taustöt't hetdu musst dich besser zusammenreißen sonst können sie dir gleich ansehen dass die ein Unglück zugestoßen ist
elker dağ bōrdent s' dūsend góótenjeden Tag bohrten sie tausend Löcher
fan 's mörns bit 's óóvendsvon morgens bis abends
fan Neisğâns nóó d' poller dor krīgent s' tēgen ses üer hollertvon Neuschanz bis zum Polder da bekommen sie um sechs Uhr Feierabend
fesóónen fangt me fermits me s' solt up d' stērt strājtFasanen fängt man indem man ihnen Salz auf den Stoß streut (scherzhafte Weisheit)
frau 's mörnsam frühen Morgen
gaud is gaud man al t' gaud is alman s' nârgut ist gut aber viel zu gut ist jedermanns Narr (Spr.)
godlof dat 't nüms fan mīn folk is sē dat wīf dō forent s' mit höör man nóó d' gâlğGott sei dank das es niemand meiner Blutsverwandten ist sagte die Frau da fahren sie mit ihrem Mann zum Galgen
gröyen ārften ēt 'k läiver mit d' bulster as wen s' döörklenst büntgrüne Erbsen esse ich lieber mit Schale als durchgesiebt
half un half 's sinsunentschlossen (Rdw.: "halb und halb des Sinnes)
hukkerdībukker bī besfóóer sīn hūs lōpent däi mūskes mī stūtjes um d' hūs un lóótent s' äien fālen dan kriğt us fentje s' âlholterdiepolter bei Großvaters Haus laufen die Mäuschen mit Brötchen ums Haus und lassen sie eines fallen bekommt unser Bübchen sie alle (Kinderspruch)
hum bīten s'es juckt ihn
häi blöd't ne' 's 'n swīner blutet wie ein abgestochenes Schwein
häi drinkt 's óóvends 'n dikkoper trinkt abends ein Schnapsglas
häi drunk altīd wal 'n häiel fläes wiskäj 's dóóğser trank wohl immer eine Flasche Whiskey am Tag
häi dē 's móóls däi dööer ōpener öffnete jedes Mal die Tür
häi glimt ne' 's 'n katköödel in 't düüsterner ist sehr sauber, er ist frisch gewaschen, er ist gründlich gewaschen, er strahlt vor Sauberkeit
häi het däi ârm pêr sō ofjağt dat s' no up 't stâl stunnent t' būkslóóner hat die armen Pferde so stark getrieben das sie noch im Stall hyperventilierten
häi het s' näit âl bīnannerer ist verrück (Rdw.: "er hat sie nicht alle zusammen")
häi holt 's móóls melk fan d' melkwóógener bekommt Milch immer am Milchwagen
häi höört däi klokken lüüden un wäit näit wor s' hangener redet über etwas von dem er keine Ahnung hat (Rdw.: "er hört die Glocken läuten und weiß nicht wo sie hängen")
häi kumt altīd 's óóvendser kommt immer abends
häi kwam 's annerdóóğs wērer kam am folgenden Tag wieder
häi prunkt mit annerman s' fērener prahlt mit Dingen die ihm nicht gehören (Rdw.: "er prahlt mit jemand anderen Federn")
häi sit't 's óóvends altīd sō lâng t' drükken un t' drāuener sitzt abends immer so lange und denkt nach
häi sit't up 't rad ne' 's 'n óóep up d' slīpstäiner hängt auf dem Fahrrad wie ein nasser Sack
häi slājt d' būk 's middóóğs gaud fuler schlägt sich den Bauch mittags gut voll
häi wil sük up 't oel dağ bētern as däi mīgelkes - däi krīgent ōk ērst jūken wen s' old bünter will sich im Alter bessern wie die Ameisen - die bekommen erst Flügel wenn sie alt sind (Spr.)
häi ārbaid't 's dóóğs as 'n pērd un 's nachts as 'n hengsttagsüber arbeitet er hart und nachts befriedigt er seine Frau (Rdw.: "er arbeitet tagsüber wie ein Pferd und nachts wie ein Hengst")
höör ferblīf hārent s' häil an bōrdsie wohnten an Bord
höör êrst ōwerwinst hebbent s' bī sükihr erstes Kind haben sie bei sich
ik heb 't al âl bīlēvt - mī hebbent s' an ansğēten un ansğōtenich habe schon alles erlebt - mich hat mach schon betrogen und angeschossen
ik heb d'r sō 'n bliksemst ding fan 'n nēgenhūd sitten dat dājt mī sō sēr dat ik d'r 's nachts häil näit fan slóópen kanich habe da so ein verdammtes Karbunkel-Ding sitzen welches mir so weh tut das ich nachts davon gar nicht schlafen kann
ik heb mīn kinner al bī lēvendstīden âl mīn geld un gaud fermóókt un nū mautent s' mī d'r föör dōdfauernich habe meinen Kinder schon zu Lebzeiten all mein Geld und Gut vermacht und jetzt müssen sie mich dafür bis zum Tod verpflegen
ik kan däi appels näit bīlangen um dat s' tau hōğ sittent man dō 'k man 'n stok hār dan kun 'k s' wal bīlangenich kann die Äpfel nicht erreichen weil sie zu hoch hängen aber wenn ich nur einen Stock hätte dann könnte ich sie wohl erreichen
ik sal d'r wal insent tüsken düüveln mauten anner hollen s' do ğīn frēich werde dort wohl einmal zwischenschimpfen müssen sonst halten sie keinen Frieden
ik wul äien fan däi räjen sğäiten man dō hebbent s' wind krēgen un lēpent umweğich wollte eines der Rehe schießen aber da haben sie Wind von mir bekommen un liefen weg
in 't süükenhūs hebbent s' hum net akróót an 't drüppen hangenim Krankenhaus haben sie ihn jetzt gerade an den Tropf gehängt
in d' winkel was dat ērgüster propful um dat s' wēr ūtferkōp hārentim Laden war es vorgestern übervoll weil sie wieder Ausverkauf hatten
in d' āustmóónd kan me no ğīn tuffels updaun dan bünt s' no näit smētfastim August kann man noch keine Kartoffeln einlagern dann sind sie noch nicht wurffest (Spr.)
kinner un kalver höör däil dan lóótent s' dat līf häilKinder und Jungvieh will versorgt werden (Spr.: "Kinder und Kälber ihren Teil dann lassen sie den Körper heil")
kīkt s' dōmēd man an dan prōtent jī annersschaut sie nacher nur an dann sprecht ihr anders
lóót hóóters hóóten un nīders nīden - wat God us gift mautent s' līdenlass Hasser hassen und Neider neiden - was Gott uns gibt müssen sie ertragen (Spr.)
lóót s' man kōmen un dō s' dī wat daun willent dan wil ik dī bīstóónlass sie nur kommen und wenn sie dir etwas tun wollen dann will ich dir beistehen
me maut däi gausen plükken sō lâng s' no fēren hebbentmann muss die Gänse rupfen solange sie noch Federn haben (Spr.)
mit 'n dóóler 's dóóğs kāst dū dī wal bīlīdenmit einem Taler während des Tages kannst du dir schon helfen
mit däi botter is 't jorelk drei kēr māl: 't êrst kēr dō s' t' wäik is 't twäied kēr dō s' t' hārd is un 't dârd kēr dō me s' näit hetmit der Butter ist es jährlich drei Mal ärgerlich: das erste Mal wenn sie zu weich ist das zweite Mal wenn sie zu hart ist und das dritte Mal wenn man sie nicht hat (Spr.)
ne' 'swie gerade wie, genauso wie, gleich wie; als ob
nū bünt s' ennelk hirjetzt sind sie endlich hier
nū kum mī man sē s' kedóótnun komm nur her sagte sie beherzt
poegen britsen dat s' man kFrösche zerschmettern sodass sie quaken
póóskeaier wordent mit sğlötsğiel in wóóter sōden un mit spekswôr ofwrēveb dat s' rōd tinkelntOstereier werden mit Schalottenschale in Wasser gekocht und mit Speckschware abgerieben damit sie rot glänzen
s'sie (Kurzform von säi); sein (Kurzform von sīn)
spor dī tróónen - dū mağst s' wal no brūkenes wird noch schlimmer werden (Rdw.: "spar deine Tränen - du wirst sie wohl noch brauchen")
spōnen fan 't hūsholt un nóódels mit däi 'n henkläid nājt word't mautent ferbrānt worden um dat s' bī 't anróóken óólük brengentSpäne des Sarges und Nadeln mit denen das Totenhemd genäht wird müssen verbrannt werden weil sie beim Berühren Unglück bringen
stür 'n kât nóó Engelland säi sal māu säegen dō s' wērkumtwas gleich ist bleibt gleich (Spr.: "schick eine Katze nach England und sie wird miau sagen wenn sie wiederkommt")
säi döst sük up of s' 'n fräjer ferwachten iswie macht sich hübsch als ob sie einen Freier erwartet
säi gungent 's söndóóğs 's óóvends fóók kaiernsie gingen sontags abends oft spazieren
säi is sō dūs in d' klæær as of s' in râu issie hat so dunkle Kleidung als wenn sie trauern wurde
säi löpt sō stīf as of s' 'n elstok döörslōken hetsie läuft so steif als ob sie einen Ellstock durchgeschluckt hat
sük annerman s' gaud anäigensich fremden Besitz aneignen
sükser môj blöymen hebbent s' näit âlsolch schöne Blumen haben nicht alle
sğóópen wordent 's fö'jors sğōrenSchafe werden im Frühling geschoren
sō 'n jung wicht sul ''s óóvends näit bī d' stróóet umswārvenso ein junges Mädchen sollte abends nicht auf der Straße herumirren
sō lâng bit s' mī mit däi bäien f'rūt tau d' föördööer ūtdróógensolange bis ich tot bin (Rdw.: "solange bis sie mich mit den Beinen voran aus der Vordertür heraustragen")
sō spöölt häi môj wêr mit annerman s' dājtenso spielt er heile Welt mit fremdem Geld
um dat grôt hūs t' kōpen dat is näit alman s' góóderndas große Haus zu kaufen ist nicht Jedermanns Sache
un uphand wurdent s' âl fan bōrd spöyltund bald wurden sie alle von Bord gespühlt
us besfóóers däi dēdent je âl slóótjen un dan namment s' dat slóótje un späjdent dat up d' ōvend un dat tsiesdeunsere Großväter haben ja alle Kautabak konsumiert und dann nahmen sie den Priem und spuckten ihn auf den Ofen und das zischte
wat 'n elfürtje is? 't was walēr setrecht dat in däi gâud börgerhūshollens 's föörmiddóóğs tēgen elf üer 'n kopke tē drunken wurwas ein Elfürtje ist? das war einst Gewohnheitsrecht das in den guten Bürgenhaushalten vormittags um elf Uhr eine Tasse Tee getrunken wurde
wat 's óóvends róóden word't sğēl fan 's mörnsman wird immer situationabhängig beraten (Spr.: "was abends geraten wird unterscheidet sich von dem morgens")
wen kinner willent kakken up oel lüü gemakken das fālent s' döör d' brielLebenserfahrung ist nicht nicht anders erwerbbar (Spr.: "wenn Kinder auf die Toiletten alter Leute wollen fallen sie durch die Brillen")
wenner dróógent däi sğóópen d' mäiest wuel? - dō däi ram s' bīspringen dājt!räts.: wann tragen die Schafe die meiste Wolle? - wenn der Bock sie bespringt!
worden dē s' nikssie wurde nichts
wuel word't 's fö'jors sğōren 's sömmers drööğt un 's winters ferārbaid'tWolle wird im Frühling geschoren im Sommer getrocknen und im Winter verarbeitet
wō dū annern bīhannelst bīhannelnt s' ōk dīwie du andere behandelst behandeln sie auch dich
wō kan me an 't wust säin wor achter of fööer is? antern: me maut s' sük ōwer d' sğullers hangenwie kann man bei einer Wurst vorne und hinten erkennen? Antwort: man muss sie sich über die Schultern hängen
wō s' däi läest dājt ferdēdentwo sie den letzten Deut ausgaben
äin fan däi drinkeldōden hebbent s' burgeneinen der Ertrunkenen haben sie geborgen
äin pot s' nat wēsensich in schlechten Eigenschaften gleichen (Spr.: "eines Topfes Flüssigkeit sein")
óól is 'n swoer móól - ik dróóğ läiver stäinen as dat ik s' ētAal ist eine schweres Mahl - ich trage lieber Steine als das ich sie esse (Spr.)
óól is 'n swoer móól - ik söyk läiver stäinen as dat ik s' ētAal ist eine schweres Mahl - ich suche lieber Steine als das ich sie esse (Spr.)
ābäisäi däi kât däi löpt in snäj un as säi wēruem kwam häi s' wiet pōtjes an ābäisäi däi kât däi löpt in snäjABC die Katze läuft im Schnee und als sie zurückkam hatte sie weiß Pfoten an ABC die Katze läuft im Schnee (ABC-Reim)
ērst lóótent s' mī fersūpen un dan maut ik trekkenerst lassen sie mich ersaufen und dann muss ich ziehen (Rätsel mit der Antwort: Tee)
ōk blaffend huen köönent 's móóls bītenauch bellende Hunde können gelegentlich beißen