OstfriesischDeutsch
'n dôdein Toter
'n dôd fersūpentrad.: Toten versaufen, Umtrunk auf einen Verstorbenen am Tag nach der Beerdigung
'n dôd röeteine tote Ratte
'n dôd un 'n brūd däi mautent tau 't hūs ūtein Toter und eine Braut müssen zum Haus heraus (Spr.)
'n dōd móóken wēseneine Tourtur sein
'n sğīlerğ dōdein schneller und unerwarteter Tot
't is hir al sō 'n dôd króóm dat me hóóst ğīn mūske pīpen höörtes ist hier schon so tot dass man fast kein Mäuschen piepsen hört
't is sō 'n dôd tīdes ist so eine stille Zeit
Rechtsupweğ un lüchts in d' slōd nüms slóó sīn kinner dōd wäist näit wat d'r ūt worden kan amäen ōk 'n grôt manRechtsupweg und links im Graben niemand schlage seine Kinder tot weißt nicht was draus werden kann vielleicht auch ein großer Mann (Spr.)
d'r wur 'n dôd bīdulvenda wurde eine Leiche begraben
dat is je 'n wunner dat dū dī näit dōd fālen hestdas ist ja ein Wunder das du nicht zu Tode gefallen bist
däi dōd wil 'n ōrsóók hebbenniemand sollte sinnlos sterben (Spr.: "der Tod will eine Ursache haben")
däi sóók het 'n sâcht dōddie Sache verläuft ganz ruhig (Spr.: "die Sache hat einen leisen Tod")
häi baiert mit d' faut d'r word't 'n dôd ēsel bīlüd'ter baumelt mit den Füßen das einem schwindelig wird (Rdw.: "er baumelt mit dem Füßen da wird ein toter Esel verläutet")
nū sal sük 'n dôd ēsel welterndas ist unmöglich (Rdw.: "jetzt soll sich ein toter Esel wälzen")
stājt 'n wiet gröynkōl up d' akker gājt äien dōdwenn ein weißer Grünkohl auf dem Acker steht stirbt jemand (Spr.)