OstfriesischDeutsch
'n büngel an d' bäin hebbenverhindert sein durch eine Last
'n docht d'r an daundaran denken
'n gelôv an wat hechtenan etwas glauben, einen Glauben an etwas haften
'n häikel d'r an hebbeneinen Widerwillen dagegen haben
'n knecht sīn knecht ist läiper d'r an as erswîpder Knecht eines Knechts ist schlimmer dran als Toilettenpapier
'n lütjen an d' nööes hebbeneinen Rausch haben
'n slinger an d' ōren krīgeneine Ohrfeige bekommen
'n stursk wēsen an sük hebbeneinen schweren Charakter haben
'n wīdbäint gāng an sük hebbenweitbeinig gehen
't fläisk is an 't sôddas Fleisch hat den Garpunkt erreicht
't grīsen kwam hum ander Schauder überfiel ihn
't gājt tēgen d' kēr andas ist gegen den Kreislauf, das widerspricht den Gewohnheiten
't höyğt mī andas erinnert mich an
't is äingóól an 't rēgenes regnet beständig, es regnet ununterbrochen
't kumt an d' nóóddas geht zu Herzen, das bewegt sehr (Rdw.: "das kommt an die Naht")
't spek hāngt an d' wīm an 't böönder Speck hängt am Haken an der Decke, der Speck hängt im Wiem an der Decke
't wóóter is an 't sôddas Wasser ist am Siedepunkt
Küükerlüüküü! Däi rôd hóón lōk sīn goel spōren an. Wō wīd wult dū dan rīden? Fan hir nóó Lammerdīden. Dō häi tau d' Lammerdīden kwam dō sat däi kau bī 't füer un spun dat kalf lağ in däi wêğ un sung däi hund däi kemde d' botter däi kât wusker d' sğöddels däi fleddermūs däi fēğde 't hūs däi swóólfkes drōgent d' drek d'r ūt mit höör goel jūken bünt dat näit diek löögens? Dor achter d' grôt sğüerdööer dor sattent drei hóónrūnen fööer dor bakdent s' dor brōdent s' dat bæær wul höör fersuren dor rēpent s' däi buren däi buren wurrent drunken dō dansdent säi up klumpen däi klumpen gungent stükken dō dansdent säi up krükken däi krükken gungent of dor dansdent säi up 't hof dat hof dat was sō glad dor lağğent âl buren plat Kikeriki! Der rote Hahn zog seine goldenen Spornen an. Wie weit willst du reiten? Von hier zur Lombardei. Als er in die Lombardei kam da saß die Kuh am Feuer und sponn das Kalb lag in der wiege und sang der Hund kämmte die Butter die Katze wusch die Schüsseln die Fledermaus fegte das Haus die Schwalben trugen den Dreck hinaus mit ihren goldenen Flügeln sind das dicke Lügen? Da hinter der großen Scheunentür da saßen drei Kapaunen vor da buken sie da brieten sie das Bier wollte ihnen versauern da riefen sie die Bauern die Bauern wurden trunken da tanzden die in Holzschuhen die Holzschuhe gingen entzwei da tanzden sie auf Krücken die Krücken gingen kaputt da tanzden sie auf dem Hof der Hof der war so glatt da lagen alle Bauern platt (Kinderlied)
Sünnerklóós dū gâud blaud breng mī 'n bītje sukkergaud näit tau fööl un näit tau min smīt dat man tau d' sğöstäin in mit 'n endje band d'r an dat ik 't ōk bīrekken kan Sankt Nikolaus du guter Mensch bring mir etwsa Zuckergut nicht zu viel auch nicht zu wenig wirf 's mir nur zum Schornstein hinein mit einem Stückchen Band daran damit ich es auch erreichen kann (Kindespruch zum Nikolausfest)
achter wat an wēsensich um etwas bemühen, sich um etwas kümmern, einer Sache nachgehen
achter wel an wēsenhinter jemandem her sein, jemandem folgen, jemanden verfolgen
anan; heran; daran; am
an 'n fûl póól kāst dū dī näit sğōn wrīvenan einem schmutzigen Pfahl kann man sich nicht sauber reiben (Spr.)
an 'tam, beim; zur, zum; Anzeigepatikel für: gerade tun
an 't ... wēsenam ... sein
an 't blôt lēvend kōmenden nackten Körper berühren
an 't bölken wēsengerade am schreien sein
an 't böönan der Zimmerdecke
an 't füer bakernam Feuer wärmen
an 't kânt móókenumbringen, ermorden, beseitigen
an 't lāgen wēsenam Lachen sein
an 't mûl mīgenverarschen (Rdw.: "ans Maul pinkel")
an 't roren wēsenam Weinen sein
an 't slinger góónaußerordentlich abgemagert sein, sich halbverhungert dahinschleppen
an 't tüdderangebunden, angepflockt
an d' bööertan der Reihe
an d' bööert wēsenan der Reihe sein
an d' drank ferfālenich dem Trunk ergeben
an d' drank róókendem Trunk verfallen
an d' drank wēsenAlkoholiker sein
an d' kânt móókenumbringen, ermorden
an d' mund föörbī prōtenunbedacht sprechen, ausplaudern
an d' rîğ wēsenan der Reihe sein
an d' sīd brengenumbringen, ermorden, töten
an d' sīd móókenumbringen, ermorden, töten
an d' sīd stūvensich eilig an die Seiten machen
an d' tuer wēsenan der Reihe sein
an góónlärmen, zetern, wüten, toben
an kōmenberühren
an mautenangehen müssen; vorgehen müssen
an wat säegen fanetwas nennen, etwas bezeichnen, etwas titulieren
an wel kērenum jemandes Meinung kümmern
an wel säegen fanjemanden nennen, jemanden bezeichnen, jemanden titulieren
an wēseneingeschaltet sein, in Betrieb sein
an-an-; heran-; daran-; am- (Vorsilbe zu Herstellung eines Ortsbezuges)
bī anbeiher, nebenher (reiten, laufen oder fahren)
d'r achter ansich bemühen, nachgehen, etwas verfolgen
d'r andaran, dazu; heran, hinan, ran
d'r is niks andas stimmt nicht, das ist unwahr
d'r is wat anda ist was dran, das ist war
d'r is ğīn däj of grāj an däi fentder Junge wächst nicht, da ist kein Gedeihen noch Wachsen an dem Jungen festzustellen
d'r is ğīn hūt of slūt anes bedeckt nichts, es ist sehr freizügig
d'r is ğīn hūt of slūt an an d' rokder Rock ist sehr freizügig
d'r is ğīn klööer of gööer anes hat weder Farbe noch Geruch
d'r is ğīn mâu an tau stellen tau smīten tau slóón tau spellenda ist nicht mit anzufangen (Spr.: "da ist kein Ärmel dran zu stellen zu werfen zu schlagen zu stecken")
d'r sit ğīn grāj of däj an es wächst nicht
d'r sit ğīn gāng mēr an 't swīndas Schwein wächst nicht mehr
d'r sit't 'n falikant andas ist fehlerhaft
dan kumt dat an mīn bööertdann kommt das an meine Reihenfolge
dat brengt sōden an d' dīkdas fördert, das hilft (Rdw.: "das bringt Soden an den Deich")
dat gelôv an däi fatsūnelkkaid fan däi annerntder Glaube an den Anstand der Anderen
dat heb ik an mīn sêr bäinden Schaden muss ich verkraften (Spr.: "das hab ich an meinem verletzten Bein")
dat hāj fang an 't brōjendas Heu fängt an zu gären
dat lücht is andas Licht is eingeschaltet
dat maut 'n anner kânt andas geht so nicht mehr weiter, das muss geändert werden
dat stājt mī häilundal näit andas passt mir überhaupt nicht
dat säeğt d'r niks andas macht nichts, das ist unerheblich, das ändert nichts
dat wīf het däi büks andie Frau hat das Sagen, die Frau hat die Hosen an
dat ēk fangt an 't nattendas Geschwür nässt
dor andaran, dazu (sehr bestimmend auf eine Sache oder einen Ort)
dor heb ik ğīn genīs andanach neigt es mich nicht
dor hebbent s' 'n slik andaran haben sie einen leckeren Bissen
dor kan 'n näit up andas kann man nicht unbedingt glauben
dor kan ik ni an daundas kann ich nicht ändern
dor kāst an rūkendas kannst du mir glauben (Rdw.: "da kannst du dran riechen")
dor kāst dū sachts mit anda kommst du leicht mit hin
dor lüst't mī andanach verlangt es mich, das möchte ich
dor maut abslūt wat an dóón wordenda muss unbedingt was dran getan werden
dor wul 'k nöej anda wollte ich ungern ran
drāj an d' halsOhrfeige
drīst d'r up anbeherzt drauf zu
däi an d' weğ bāut het fööl mesterswer am Weg baut hat viele Kritiker
däi bäest stürlüü bünt an 't LandKritiker sind oft Theoretiker (Spr.: "die besten Steuerleute sind an Land")
däi fent wint ğīn stof of hoer an der Junge will nicht gedeihen
däi forensman liğt an d' walder Schiffer ist an Land
däi het äien an d' böönder ist nicht ganz bei Verstand (Spr.: "der hat einen am Dachboden")
däi krūdwinkel in Læær het als an krüüderäj däi äien wal hebben wildas Gewürzgeschäft in Leer hat sämtliche Kräuter die man nur haben will
däi kât stróókt sük an mīn bäindie Katze reibt sich an meinem Bein
däi käed an d' sğipsānker fersğrikkendie Ankerkette bewegen
däi kûs sat dō fast un ik hār d'r sō 'n pīn an dat 't net was as of ik uplōken wurder Backenzahn saß so fest und ich hatte solche Schmerzen das es sich so anfühlte als würde ich in die Höhe gehoben werden
däi nōrdwind hūlt in d' sğöstäin un drükt an dööer un bliender Nordwind heult in den Schornstein und drückt an Tür und Fensterlade
däi sğau pāst düs trek hum anwer sich schuldig fühlt zieht die Beschuldigungen an (Spr.: "der Schuh passt zieh ihn an")
däi äien het däi man däi anner het däi wiel d'r andie eine hat den Mann die andere den Willen daran (Spr.)
fan 't äen anvon Anfang an
fan d' häiel baudel sul mī ğīn an 't hārt sō fööl grīvendiese Angelegenheit sollte mich nicht am Herzen quälen
fan lütjet up anvon Kindesbeinen an
fan äen anvon Anfang an
flak tēgen d' wind angeradeaus gegen den Wind
flak up ōsten angeradeaus nach Osten
fräj wat an d' fîn kânt wēsen"nah am Wasser gebaut sein", schnell anfangen zu weinen (Rdw.)
frēteräj an d' früechtInsektenfraß am Erntegut
füer un flas stēkt licht ansie passen gut zusammen ( Spr.: "Feuer und Flachs zünden leicht" )
godsöyvel d'r ansehr übel dran
grap an wat hebbensich an etwas erfreuen, Vergnügen an etwas empfinden, an etwas Spaß haben
hang dīn jikkert do an d' kledóósjehäng deine Jacke doch an die Garderobe
hir up an!hierher! (Asrf. beim Boßeln und Klootschießen der die Richtung anzeigt)
häi fimmelt an 't wicht tauer streichelt das Mädchen; er fingert das Mädchen (sexuell)
häi gājt an as mâler tobt wie verrückt
häi gājt dor tēgen aner protestiert dagegen, er wehrt sich dagegen
häi gājt up Auerk aner geht nach Aurich
häi het d'r 'n smū aner mach dort unlauteren Gewinn mit
häi het d'r ğīn smēt aner hat keine Lust darauf
häi het hum an d' dööer ofkumfōjter hat ihn an der Tür abgefertigt, er hat ihn an der Tür abgefertigt abgewimmelt
häi het hum tēgen d' wôğ an smētener hat ihn gegen die Wand geworfen
häi het lücht aner hat Licht an
häi het sīn orerğkaid d'r aner hat seine Freude daran
häi is an 't mäes krōdener ist damit beschäftigt, Mist wegzukarren
häi is an 't rītener werkelt herum; er räumt herum
häi is an 't wäidener ist gerade damit beschäftigt zu jäten
häi is an d' bööerter ist an der Reihe
häi is an d' swīrer ist drogenabhängig
häi is an d' toğer ist am Zug
häi is dōn an d' dranker ist dem Alkoholismus völlig ergeben
häi is dōn an d' dōder ist dem Tod ganz nah
häi is in 't tûn an 't planten settener setzt im Garten Pflanzen ein, er pflanzt im Garten Pflanzen ein
häi kent mī man häi hóólt mī näit aner kennt mich aber er spricht mich nicht an, er erkennt mich aber er spricht mich nicht an
häi kumt an d' gôjer ist an der Reihe (beim Boßeln und Klootschießen)
häi kwam höör näit aner rührte sie nicht an
häi lid't an takkener leidet an Hämorrhoiden
häi lukt sük sīn büks aner zieht sich seine Hose an
häi löpt ōwerdwārs an d' anner sīd fan d' däip tau mīer läuft diagonal auf der anderen Seite des Kanals zu mir
häi stun bī d' stróóet an 't klöömener stand an der Straße und fror
häi stun bī d' stróóet un was an 't klöömener stand an der Straße und fror
häi säeğt an hum fan dülkoper nennt ihn einen Choleriker
häi trielt an 't häiel lēvender zittert am ganzen Leib
häi trielt an 't häiel līfer zittert am ganzen Leib
häi truk sīn būsrūntje aner zog sein Arbeitshemd an
häi was an 't mäes förkener war damit beschäftigt Mist umzuschichten
häi wul höör an 't lēvender wollte ihr an die Wäsche, er wollte an ihren Körper
häi wäit näit wō häi d'r mit an saler weiß nicht was er damit anfangen soll, er weiß nicht wie er es anpacken soll
häi wäit wō häi d'r mit an is er weiß wie es um ihn steht, er weiß nicht wie er damit dran ist
häil sâcht is häi höör an kōmenganz langsam hat er sie berührt
ik góó up 't hūs anich begebe mich nach Hause
ik heb hum an 't līntjeich habe ihn in meiner Gewalt, er muss mir gehorchen, ich habe ihn an der Leine
ik kan d'r gaud tēgen anich kann das schaffen
ik kan hum wal an!ich kann ihn gewiss bezwingen!
ik krīğ d'r ğīn fóót anich weiß die Sache nicht recht anzufassen
ik līd an pīn un bōvendēm no an jichtich habe leide an Schmerzen un obendrein noch an Gicht
in 't süükenhūs hebbent s' hum net akróót an 't drüppen hangenim Krankenhaus haben sie ihn jetzt gerade an den Tropf gehängt
kum mī näit anrühr mich nicht an
kum mī näit an d' fudden!halte dich von mir fern!
kīkt s' dōmēd man an dan prōtent jī annersschaut sie nacher nur an dann sprecht ihr anders
läjen brengt an d' galğbekennen bringt an den Galgen (Spr.)
lóót us d'r man sachtjes mit anlass es uns etwas langsam angehen lassen
līk tau līk andurch dick und dünn
līk tau recht andurch dick und dünn
līk up mī an!werfe gerade auf mich zu! (Asrf. beim Boßeln und Klootschießen der die Richtung anzeigt)
mit wat an köönenmit etwas umgehen, etwas beherrschen, mit etwas dran sein, mit etwas zurechtkommen, etwas bewältigen sollen
mit wat an mautenmit etwas umgehen, etwas beherrschen, mit etwas dran sein, mit etwas zurechtkommen, etwas bewältigen sollen
mit wat an söölenmit etwas umgehen, etwas beherrschen, mit etwas dran sein, mit etwas zurechtkommen, etwas bewältigen sollen
mit wat an wēsenmit etwas umgehen, etwas beherrschen, mit etwas dran sein, mit etwas zurechtkommen, etwas bewältigen sollen
niks um of an hebbenfasst nackt sein
och wat gājt dī dat anach was geht dich das an
of un angelegentlich, manchmal, hin und wieder
of un andann und wann
rööğ dor näit anberühr das nicht, fass das nicht an, rühr das nicht auf
rööğ mī ins' an!fass mich an!
stak tēgen d' wind angerade gegen den Wind
stik an d' slōdgenau am Graben
stóóderğ an d' ārbaidenständig bei der Arbeiten
stūf d'r anunmittelbar daran
säi gungen tēgennanner ansie feindeten sich an, sie befehdeten sich
säi góónt an as kapershóónensie gebärden sich rasend
säi góónt an as mālensie lärmen wie Verrückte, sie toben wie Verrückte
säi móókent däi slōd näit örnelk ūt säi bünt man an 't poggen jóógen sie säubern den Graben nicht ordentlich sondern sind am faulenzen (Spr.)
sük d'r tegen an spattelnsich dagegen sträuben, sich dagegen sperren
sük d'r tēgen an settensich widersetzen, sich dagegen stemmen, moralischen Widerstand leisten
sünsğīn un rēgen - heksen bünt an 't pankâuk bakkenwenn die Sonne scheint bei Regen backen die Hexen Pfannkuchen (Spr.)
sğikt drīst mit an!langt nur zu! (beim Essen)
sğikt man drīst mit an!traut euch nur und langt zu!
sğikt mit an!kommt und esst mit!
sğōwel d'r an wēsenelend dran sein
sğōwel d'r mit an wēsenelend dran sein
sīn stuer unnerwîs an mīn was rājn fergētensein schwerer Unterricht an mir war völlig vergessen
sīn sğitert mit wat an wēsenhereingefallen sein, Pech gehabt haben, dumm da gestanden haben
tik mīn ins' an!fass mich nicht an!
trek dī 'n hemd anzieh dir ein Hemd an
täj an Jân 't is 'n bulkalfzieh an Jan es ist ein Stierkalb (Spr.)
tēgen angegen, entgegen, wider
tēgennanner an góóngegeneinander arbeiten
up 't hūs annach Hause
up an köönenglauben könnnen, sich auf etwas verlassen können, sich auf jemanden verlassen können
up hūs an góónnach hause gehen
up wat an köönensich auf etwas verlassen können, sich einer Sache sicher sein können, etwas glauben können, auf etwas vertrauen können
us móóek is gaud an 't lōpenunsere Produktion läuft gut
wat an d' grôt kloek hangenetwas öffentliche bekannt machen
wat an wel säegenetwas sagen, jemanden ansprechen
wat gājt jau d'r fan an?was geht euch das an?, was kümmert euch das?
wat gājt us däi göötdrek an wī wōnent in d' upkóómermit soetwas niedrigem müssen wir uns nicht befassen (Rdw.: "was geht uns Gossendreck an wir wohnen in der Kellerstube")
wel däi gek an sğērenjemandem einen Bären aufbinden, jemanden hereinlegen
wel um d' ferdräit tau daun is däi hol sük stäifkinner un winterswîn anwer Ärger lieb der schaffe sich Stiefkinder und Winterschweine an (Spr.)
wen 't up is fangt dat gilpen wēr an (NF: wen 't up is fangt dat galpen wēr an)wenn es auf ist fängt das schreiende betteln wieder an
wen d'r 'n krāj ōwer 't īs hen kan dan kumt d'r ōk al 'n Rīpster ankaum dass das Eis trägt, sicht man schon die Leute aus Riepe auf Schlittschuhen
wor an?woran?
wor tēgen an mautenetwas bewältigen müssen
wor up an?wohin gehen?
wī löövent wal âl an äin God man wī ētent do näit âl ūt äin sğöddeljeder hat seine eigene Meinung, jeder Mensch ist individuell (Spr.: "wir glauben wohl alle an einen Gott aber wir essen doch nicht alle aus einer Schüssel")
wī mautent up hūs an"es wird Zeit aufzubrechen", wir müssen nach hause
wī säegent d'r an fanwir nennen es
wō an?wie anpacken?, wie bewältigen?, wie anfangen?
wō d'r mit an?wie anpacken?, wie bewältigen?
wō söölent wī dor mit an?wie sollen wir das anpacken?
âl wat d'r an bummelt un bammeltalles was daran hängt (Folgen und Konsequenzen)
äien an d' bokpân hebbenverrückt sein (Spr.: "einen an der Firstpfanne haben")
äien an d' fūwen kōmenjemandem auf die Schliche kommen
ğīn nâk of ôğ d'r an hebbenda nicht ran wollen (Rdw.: "keinen Nacken oder kein Auge daran haben")
ğīn sin d'r an hebbenkeine Neigung dazu haben, keine Lust darauf haben