OstfriesischDeutsch
'n dikke buerein reicher Bauer
't junggaud is dārten sē däi buer dō hulp häi sīn bäisten bī d' stērt updas Jungvieh ist mutwillig sagte der Bauer da half er seinen Rindern am Schwanz hoch
Buergeogr.: Ten Boer
Jân wul sīn buer ferbrüüen un et't näitJan will es sich mit dem Bauern verscherzen und isst nicht (Spr.: von Leuten die auf dem Besuch Speisen ablehnen)
buer (däi)Bauer, Landwirt; Bube (Kartenspiel)
bī gebrek fan hauner fret't däi buer grîs krājenbei Mangel ist man nicht wählerisch (Spr.: "bei Mangel an Hühnern frisst der Bauer graue Krähen")
d' BuerNn.: de Buur, de Boer, de Buhr
dansen däi müggen in d' januwoi word' däi buer 'n bēdelertanzen die Mücken im Januar wird der Bauer ein Bettler (Spr.)
däi buer maut sīn botter lōvenman muss den eigenen Wert seiner Arbeit wissen (Spr.: "der Bauer muss den Preis seiner Butter kennen")
däi buer süükelt wal man häi gājt näit dōder kann den wirtschaftlichen Schaden verkraften (Spr.: "der Bauer kränkelt wohl mal aber stirbt nicht")
elk sīn mööeğ sē däi buer ik lüst fīgenjedem das seine sagte der Bauer mit gelüstet es nach Feigen
ik turt mīn buer un frēt näitich verschmähe das Essen um meinen Dienstherren zu ärgern
wat däi buer näit kent dat fret h' ōk näiter mag nichts Neues, er mag nichts Unbekanntes (was der Bauer nicht kennt, das frisst er auch nicht)
wârm wêr in d' januwoi brengt däi buer 'n móóger joerwarmes Wetter im Januar bringt dem Bauern ein mageres Jahr (Spr.)
wērskup góón fóórder stóón kinddööep gēven het mennerğ buer fan d' plóóts ofdrēvenHochzeit gehen Pate stehen Kindstaufe geben hat manch einen Bauern vom Hof getrieben (Spr.)